An der Städt. GGS Altena erteilen die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer einen großen Teil des Unterrichts in ihren Klassen. Daneben findet Unterricht durch Fachlehrkräfte statt. Bei der Unterrichtsplanung arbeiten die Lehrkräfte innerhalb der einzelnen Jahrgangsstufen standortübergreifend eng zusammen. Themen, Unterrichtsreihen und Arbeitsstände werden gemeinsam abgestimmt.
Diese Zusammenarbeit ist auch für Vertretungssituationen von großer Bedeutung. Fällt eine Lehrkraft kurzfristig aus, können die Kolleginnen und Kollegen des jeweiligen Jahrgangs Informationen über die aktuellen Unterrichtsinhalte und geeignete Materialien weitergeben. Auf diese Weise versuchen wir, den Unterricht auch bei Erkrankungen möglichst kontinuierlich fortzuführen.
Wie organisieren wir Vertretungsunterricht?
Unser Ziel ist es, Unterrichtsausfall möglichst zu vermeiden, die Aufsicht und Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler jederzeit sicherzustellen und gleichzeitig die pädagogische Qualität des Unterrichts zu erhalten.
Je nach Umfang und Dauer des personellen Ausfalls stehen uns hierfür unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Zunächst versuchen wir, den Unterricht durch andere Lehrkräfte zu vertreten. Hierfür können beispielsweise vorhandene Freistunden oder – soweit pädagogisch vertretbar – einzelne Doppelbesetzungen genutzt werden.
Zusätzliche Förderangebote und sonderpädagogische Unterstützung sollen dabei möglichst erhalten bleiben. Sie werden nicht automatisch aufgelöst, um Vertretungsunterricht sicherzustellen. Gerade in Zeiten personeller Engpässe gilt es, zwischen der Unterrichtsversorgung aller Klassen und der notwendigen individuellen Förderung unserer Schülerinnen und Schüler abzuwägen.
Auch ein Wechsel von Lehrkräften zwischen unseren beiden Schulstandorten kann im Einzelfall dazu beitragen, Unterrichtsausfall zu vermeiden.
Aufteilung von Klassen
Wenn eine Vertretung durch eine andere Lehrkraft nicht möglich ist, können Klassen ab dem zweiten Schuljahr vorübergehend auf andere Klassen aufgeteilt werden. Hierfür liegen feste Aufteillisten vor.
Unsere ersten Klassen haben bei der Unterrichtsversorgung besondere Priorität und werden grundsätzlich nicht auf andere Klassen aufgeteilt.
Bei länger andauernden Vertretungssituationen achten wir darauf, die Belastung möglichst gleichmäßig zu verteilen. Deshalb können wechselnd unterschiedliche Klassen aufgeteilt werden. Dadurch soll erreicht werden, dass möglichst viele Kinder zumindest zeitweise weiterhin Unterricht in ihrem gewohnten Klassenverband erhalten.
In geeigneten Situationen können auch Lerngruppen oder Klassen gemeinsam unterrichtet werden. Voraussetzung ist immer, dass die räumlichen Bedingungen dies zulassen, die Gruppenzusammensetzung pädagogisch vertretbar ist und die Aufsicht gewährleistet bleibt.
Lernen in Vertretungs- und Aufteilungssituationen
Vertretungsunterricht soll nicht lediglich der Betreuung dienen. Die enge Zusammenarbeit innerhalb unserer Jahrgangsteams ermöglicht es, aktuelle Unterrichtsinhalte möglichst kontinuierlich weiterzuführen.
Zusätzlich verfügt jede Klasse über fachbezogene Übungshefte in Mathematik und Deutsch. Die Schülerinnen und Schüler können darin selbstständig an bekannten Inhalten weiterarbeiten und Gelerntes wiederholen und festigen. Diese Materialien eignen sich insbesondere für Situationen, in denen eine Klasse aufgeteilt werden muss.
Auch wenn eine Aufteilung den regulären Unterricht im eigenen Klassenverband nicht vollständig ersetzen kann, ermöglichen die vorbereiteten Materialien ein möglichst selbstständiges und kontinuierliches Weiterlernen.
Was passiert bei größeren personellen Engpässen?
Bei einem höheren Krankenstand innerhalb des Kollegiums kann es vorkommen, dass die üblichen Vertretungsmöglichkeiten nicht mehr ausreichen. In diesen Situationen liegt unser besonderer Schwerpunkt auf der Sicherung der Kernunterrichtszeit von der 1. bis zur 4. Unterrichtsstunde.
Daher kann es bei größeren personellen Engpässen insbesondere zu Einschränkungen von Randstunden kommen. Daneben können weitere organisatorische Maßnahmen erforderlich werden, um für möglichst viele Schülerinnen und Schüler einen verlässlichen Schulbetrieb aufrechtzuerhalten.
Sollten länger andauernde oder gehäufte personelle Ausfälle zu spürbaren Veränderungen des Schulbetriebs führen, informieren wir die betroffenen Eltern transparent über die notwendigen Maßnahmen.
Unser Ziel bleibt auch in schwierigen Vertretungssituationen, für unsere Schülerinnen und Schüler so viel Verlässlichkeit und Kontinuität wie möglich zu gewährleisten und gleichzeitig die Belastung der Beschäftigten im Blick zu behalten.
Stand: Mai 2026
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