Grundschule Altena
Grundschule Altena

Ganztag

Grundschule Altena - Offene Ganztagsgrundschule

            überarbeitet im März 2017

 

1. Ziele der Offenen Ganztagsgrundschule

            überarbeitet im November 2014

 

Seit dem Schuljahr 2004/05 ist unsere Schule Offene Ganztagsgrundschule. Der Ganztag ist am Standort Mühlendorf (früher Städt. GGS Mühlendorf) angegliedert. Mit der Erweiterung des Angebotes bietet die Schule ein pädagogisch angemessenes Programm, das den gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird.

Der Ganztagsbetrieb mit seinen 30 Plätzen ermöglicht vertiefende Lern- und Förderangebote für die Schülerinnen und Schüler und baut damit Bildungsbarrieren ab, verhindert die soziale Ausgrenzung und unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Durch die Ergänzung des Unterrichts am Vormittag in den Nachmittagsbereich hinein ist unsere Schule gleichzeitig Ort des Lernens und der Freizeitgestaltung. Schule wird zu einem kleinen Kulturzentrum mitten im heimischen Wohnviertel, in dem Unterricht und Spiel kontinuierlich an einem vertrauten und geschützten Ort stattfinden.

Für unsere Schülerinnen und Schüler verbinden sich damit Bildung, Betreuung und Erziehung zu einem ganzheitlichen Konzept mit folgenden Zielen:

  • mehr Zeit für den individuellen Lern- und Entwicklungsprozess, auch für Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien,

  • Förderung der sozialen Fähigkeiten (z.B. Umgang mit anderen) und eines Gemeinschaftsgefühls der Kinder,

  • Stärkung der lebenspraktischen Kompetenzen (z.B. Sicherstellung eines geregelten Tagesablaufes) sowie von Selbstständigkeit und Eigenverantwor-tung,

  • individuelle Förderung der Kinder durch Reduzierung von Lerndefiziten sowie Stärkung besonderer Begabungen,

  • Gestaltung eines aktiven Freizeitverhaltens, sowohl im musisch-kulturellen Bereich als auch mit Bewegung, Spiel und Sport.

 

Um diesen Zielen gerecht zu werden, gestalten Mitarbeiter, Kinder, Eltern, Lehrkräfte und außerschulische Partner unseren Nachmittagsbetrieb gemeinsam. Wir verknüpfen unterrichtsbezogene Ergänzungen, themenbezogene Vorhaben und Projekte sowie unterschiedliche Elemente der Freizeitgestaltung miteinander. Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ steht bei den Nachmittagsangeboten gleichberechtigt nebeneinander.

 

2. Organisation/ Schwerpunkte des Ganztagesbetriebes

            überarbeitet im März 2017

 

Die Offene Ganztagsgrundschule ist eine ergänzende Organisationsform der Grundschule, an der jedes Kind freiwillig teilnehmen kann.

Kern bleibt der Unterricht am Vormittag, ergänzt durch ein vielfältiges Konzept zur Förderung von Erziehung und Bildung vor und nach dem Unterricht. Allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern wird am Standort Mühlendorf der Städt. GGS Altena Folgendes geboten:

  • Betreuung nach dem Unterricht bis 16.00 Uhr

  • < >< >< >< >In diesem Gesamtrahmen gelingt es, eine Brücke aus dem Vormittagsunterricht in den Nachmittagsbereich zu schlagen. Die Schülerinnen und Schüler erleben einen geregelten Tagesablauf, in dem die Elemente Schule und Freizeit in einen Gleichklang gebracht werden.

     

    Im Rahmen der Hausaufgabenhilfe erledigen die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben, damit sie die Zeit nach dem Schulbesuch zur freien Verfügung haben. Sie werden dabei von fachkundigem Personal und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unterstützt, die ihnen Hilfestellung geben sollen und die Qualität der Arbeit kontrollieren. Die Durchführung erfolgt in enger Absprache mit den zuständigen Lehrerinnen und Lehrern.

    Förderangebote sind für Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten in bestimmten Fächern. Sie sollen üben, anwenden und vertiefen.

    Auch für Leistungsstarke können Fördermaßnahmen eingerichtet werden, damit sie sich ihren Fähigkeiten entsprechend weiterentwickeln können.

    Angeboten werden ergänzende Freizeitangebote in den Bereichen:

    • < >< >

      Kunst und Werken

    • < >Dabei können ergänzende Angebote fachgebunden, fachunabhängig oder fachübergreifend gestaltet sein. Sie werden allgemein in jahrgangsübergreifender Form angeboten. Wir sind bemüht musisch-kreative, bewegungsorientierte und freizeitpädagogische Angebote zu machen. Der Besuch dieser Angebote ist nach Anmeldung für die Kinder im Rahmen der Auswahl verbindlich. Ebenso sollen schulische Projekte wie die Gestaltung von Abschlussfeiern, Weihnachtsfeiern, Martinsumzug usw. begleitet werden.

       

       

      Der Ganztagsbetrieb wird vom evangelischen Jugendreferat des Kirchenkreises Iserlohn in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung und der Stadt Altena organisiert. Zur Umsetzung des Ganztagsbetriebes sind zusätzliche personelle Ressourcen geschaffen worden. So sind zusätzliche Betreuungskräfte sowie sozialpädagogische Fachkräfte eingestellt worden. Die Leitung des offenen Ganztages hat seit dem 1.1.2007 Daniela Edelhoff übernommen. Sie wird unterstützt von Frau Voß und Frau Wefer. Letztgenannte ist als Küchenkraft für die Essensausgabe zuständig. Ergänzt wird dieses Personaltableau nunmehr im siebten Jahr durch eine Person (Vollzeit) im Freiwilligen Diakonischen Jahr.

      Für die Nachmittagsangebote stehen auch ehrenamtliche Helfer, Übungsleiter u.a. zur Verfügung.

      Dem Ganztagsbetrieb stehen verschiedene Mehrzweckräume, Küche, Klassenräume, Turnhalle sowie der Werk- und Bastelraum zur Verfügung. All diese Räume sind praktisch und kindgerecht ausgestattet.

       

      Die Offene Ganztagsgruppe verfügt ein vielfältiges Angebot an Lehr- und Lernmaterial, Differenzierungsmaterial, Sport- und Spielmaterial, Musikinstrumente, Werk- und Bastelmaterial, Spielgeräte für den Außenbereich usw., um die Kinder ausreichend zu motivieren und zu fördern.

       

      3. Grundzüge der Zusammenarbeit zwischen Schule und Ganztagsbe-

      treuung

                  überarbeitet im März 2017

       

      Das Kollegium der GGS Altena und das Personal des Ganztagsbetriebes sind sich darüber einig, dass ein individueller Lern- und Entwicklungsprozess von Schülern nur dann erreicht werden kann, wenn eine intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten stattfindet. Die Nachmittagsarbeit darf nicht isoliert für sich stehen, sondern muss in die gesamte schulische Arbeit integriert werden. So werden zwecks täglichen Informationsflusses beispielsweise Hospitationen der Ganztagsmitarbeiter im Unterricht und Gespräche zwischen Klassenlehrern und Ganztagsleitung durchgeführt, damit Lernprozesse, soziale Auffälligkeiten und Fehlzeiten der betreuten Schüler ausgetauscht werden können. Auch der am Standort Mühlendorf tätige Sonderpädagoge und die sozialpädagogische Fachkraft für die Schuleingangsphase halten engen Kontakt zum Ganztag, da auch Inklusionskinder und lernschwache Kinder der Schuleingangsphase den ganztägig betreut werden.

      Bei einigen Schülern, die wegen eines Migrationshintergrundes noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache haben, ist auch der Austausch über eine angemessene Sprachförderung unerlässlich. Folgende Sprachfördermaßnahmen können nach Absprache im Ganztagsbetrieb individuell umgesetzt werden:

      • Leseförderung (Steigerung der Freude am Lesen),

      • Lese- Rechtschreibtraining,

      • Deutsch als Zweitsprache (altersangemessene Übungen zur Steigerung der Sprachfähigkeit),

      • Themen des aktuellen Sachunterrichts aufarbeiten bzw. ergänzen.

       

      In dieser zusätzlichen sprachlichen Förderung zeigt sich eine besondere Stärke des Ganztages, da hier spezielle sprachliche Probleme unserer Schülerschaft verringert werden können.

       

      Auch in Anbetracht der Tatsache, dass zunehmend Kinder aus Asylbewerberfamilien und EU-Staaten im Schuleinzugsgebiet zuziehen, kommt der Sprachförderung eine immer stärkere Bedeutung zu. Diese Kinder kommen ohne jegliche Deutschkenntnisse zu uns. Schule und auch Ganztag haben hier die Aufgabe, diese Kinder zu integrieren und ihnen so schulische und kulturelle Teilhabe am Leben in unserer Gesellschaft zu ermöglichen und somit auch die Basis für eine zukünftige berufliche Teilhabe zu schaffen.

       

      4. Kooperation mit außerschulischen Partnern

                  überarbeitet im März 2017

       

      Außerschulische Partner bereichern und ergänzen unser Ganztagsangebot. Zurzeit unterstützen uns

       

      • TTC Altena (Tischtennis)
      • TS Evingsen (Handball)
      • Altenaer Canu-Verein (Kanusport)
      • Verein der Aquarien und Labyrinthfischfreunde (Pflege der Aquarien)

       

       

      5. Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern in der Offenen Ganztagsgrundschule

                  überarbeitet im März 2012

       

      5.1 Blockpraktika während der Schulausbildung

                  überarbeitet im März 2012

       

      Mit der bundesweiten Einführung der Offenen Ganztagsgrundschule im Jahre 2004 hat sich für den Erzieherberuf ein neues Betätigungsfeld ergeben. Dem tragen wir Rechnung, indem wir uns in den Ausbildungsprozess haben einbinden lassen.

       

      Im Rahmen der Erzieherausbildung am Berufskolleg müssen die Schülerinnen und Schüler im ersten und zweiten Ausbildungsjahr mehrwöchige Praktika absolvieren. Dabei sollen sie lernen, den Kindern für den Bereich der Freizeitgestaltung entsprechende Angebote zu machen. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten z.B. in den Bereichen Spiel, kreatives Gestalten, Bewegung, Sport und hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Darüber hinaus lernen sie natürlich auch den weiteren Alltag in der OGS (Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, Förderangebote usw.) kennen.

       

      Da Schule und Nachmittagsbetreuung untrennbar miteinander verbunden sind, beginnt jeder Praktikumstag jeweils um 8:00 Uhr. Die Praktikanten gehen in den ersten vier Unterrichtsstunden mit in die Klassen und lernen die Kinder auch in diesem Umfeld kennen.

       

      Begleitet werden die Praktika vormittags von den Lehrerinnen und Lehrern und nachmittags von den Mitarbeiterinnen und der Praxisanleitung in der Ganztagsgruppe. Außerdem finden Besuche durch die Lehrerinnen und Lehrer des ausbildenden Berufskollegs statt.

       

       

      5.2 Anerkennungsjahr

                  überarbeitet im März 2012

       

      Aufgrund des geringen Stundenumfanges im Nachmittagsbereich wäre ein Anerkennungsjahr nur realisierbar, wenn es sich auf zwei Jahre erstreckte. Da dies keine realistische Lösung wäre, müssen die angehenden Erzieher und Erzieherinnen auf andere Einrichtungen ausweichen. Dies ist bedauerlich, da hier eine Chance vertan wird, um Fachleute für die OGS auszubilden.

Aktuelles

Druckversion Druckversion | Sitemap
{{custom_footer}}

Anrufen

E-Mail